Museum Reinheim

 .....zu Gast in der Vergangenheit.


Drei-Mühlen-Tour durch das Gersprenztal

Wassermühlen sind sehr alte Bauwerke, die nicht durch die Muskelkraft von Menschen oder Tieren angetrieben wurden. Erste Mahlmühlen mit Wasserkraftantrieb sind aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. belegt. Aber nicht nur Getreidemühlen, sondern auch wasserkraftbetriebene Schneidemühlen sind schon vor der Zeitenwende nachgewiesen. In der Neuzeit stellen diejenigen Wassermühlen, die in Betrieb blieben ihren Antrieb vielfach vom Wasserrad auf eine der neu entwickelten, effektiveren Wasserturbinen um. Von den früher sehr zahlreich betriebenen Mühlen sind heute nur wenige übrig geblieben. An drei Beispielen zeigt die Arbeitsgemeinschaft der Museen des Gersprenztals die Funktinsweise der wassergetriebenen Mühlen auf . Jung und Alt sind eingeladen, die Tannenmühle bei Habitzheim (hinter dem Reinheimer Teich), die Schneidersmühle bei Wersau (Kühler Grund) und die Herrenmühle in Reichelsheim zu besichtigen und sich jeweils bei einem Rundgang fachkundig über diese drei Mühlen informieren zu lassen. 

10.00 Uhr Treffpunkt an der Tannenmühle, anschließend Führung
Tannenmühle 1, 64853 Otzberg

12.30 Uhr Mittagsrast an der Schneidersmühle, anschließend Führung
Bahnhofstraße 80, 64395 Brensbach-Wersau

15.00 Uhr Führung durch die Herrenmühle
Darmstädter Straße 60, 64385 Reichelsheim

Die An- und Abreise gestalten die Teilnehmer selbst mit Fahrrad, Bus oder Auto. Für Reinheim ist eine Anmeldung zur Mühlenbesichtigung bis zum 22. Juni erforderlich unter Telefonnummer 06162-2014 oder per Mail: toepelmann@museum-reinheim.de  

An der Schneidersmühle stehen Getränke, sowie Weck und Wurst gegen einen Kostenbeitrag bereit. Weitere Kosten entstehen nicht - Spenden sind willkommen.   

Praxistermin der Puppendoktorin im November 2019

Am Sonntag, dem 3.11.2019 wird Gaby Riexinger im Puppenzimmer um 14.30 Uhr die nächste Sprechstunde für Puppen abhalten und bis 17.00 Uhr bei den alten Puppenkindern für neue Spannkraft und Frische sorgen. Sollten die Probleme nicht ambulant behoben werden können, nimmt sie die Patienten aus Zelluloid und Porzellan mit zur stationären Behandlung in Hungen. Nach erfolgreicher Genesung bringt der Postbote sie wieder nach Hause zurück.